Kleine Planänderung

Liebe Leute,

mir ist in den letzten drei Tagen aufgefallen, dass ich mich unglücklicherweise und ungewollt wieder weit von meiner Absicht entfernt habe, meine Musik nur um der Musik willen zu machen und dabei neue Gebiete zu erkunden, zu experimentieren, neue Wege zu beschreiten und einfach ich selbst zu sein.

Stattdessen habe ich (insbesondere mit der Veröffentlichung von “Visionary Man” einmal mehr) versucht, zu gefallen und die Werbetrommel zu rühren und möglichst perfekte, vermeintlich notwendige Lebenszeichen von mir zu geben und Eindruck zu machen… und war dann überhaupt nicht begeistert, als das Feedback ausblieb.

Ich habe mir aber schon vor langer Zeit geschworen, das nicht mehr so anzugehen… und irgendwie musste ich mich daran wohl erstmal selbst wieder erinnern.

Bitte seid also nicht enttäuscht, wenn ich hier in Zukunft vom Prinzip “Lieder veröffentlichen für Promo-Zwecke” wieder absehen werde… ich tue dies, damit ich nicht die Lust an der Musik verliere, und damit etwas Neues, Schönes, fernab von den blödsinnigen Zwängen des Gefallen-Wollens entstehen kann.

Ich werde nach einem Weg suchen, euch daran irgendwie teilhaben zu lassen, aber das Auskoppeln von Singles und das zeitweise beinahe verzweifelte Anpreisen derselben auf sozialen Netzwerken kann es nicht sein. Das ist zu sehr mit Überlegungen verbunden (“was muss ich machen, damit es gehört wird?”, etc.), die meinem Ansinnen entgegen stehen.

Ich weiss dass ihr das verstehen werdet und ich freue mich sehr über euer ungebrochenes Interesse an Botany Bay. Ich werde es nicht enttäuschen.

Liebe Grüße,
Stephan

P.S.: Ja, vorher stand hier ein anderer Eintrag des mehr oder weniger gleichen Inhalts, der aber einen viel negativeren Tenor hatte und viele meiner Hörer traurig gestimmt hat…  und der zugegebenermaßen in einem Zustand der Frustration abgefasst wurde, in dem ich nicht hätte schreiben dürfen.

Es war aber nie meine Absicht, meine Hörer zu frustrieren. Und es war ebenfalls zugegebenermaßen keine gute Idee, die Kommentarsektion zu schließen.

Also: Ich mache natürlich weiterhin Musik, und ich mache mir auch sehr viele Gedanken darüber, wie ich das Publikum daran teilhaben lassen kann, ohne dass es in den für mich unbefriedigenden Leistungssport “Singles auskoppeln” ausartet. Wenn jemand Ideen hat, die Kommentarsektion ist wieder eröffnet :)

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New Song: Visionary Man

recorded summer 2014 at k-burg
produced by stephan kleinert

performed by

stephan kleinert – instruments, backing vocals
katharina cembik – lead and backing vocals
nicole schmidt – backing vocals

lyrics and music by stephan kleinert

music licensed under CC-BY-NC
cover by ElektrollArt, licensed under CC-BY


visionary man

he got his show on tv
and a racing car
he’s such a notable person
on wikipedia
he shook hands with the chancellor
now let him demonstrate
how to run a business
he’s steve reincarnate

visionary man
visionary man (he’s such the visionary man)
visionary man
visionary man (he’s such the visionary man)

he’s got the sense of direction
while you are going nowhere
he demands perfection
and you will bring him there
watch him sow the seeds
and then reap what was sown
it will never be yours
it is all his own

visionary man (he’s such the visionary man)
visionary man (he’s such the visionary man)
visionary man (he’s such the visionary man)

here’s to the folks who made you what you are
all the people giving all their wits
you used them all up till there was nothing left
and you never gave a shit
here’s to the source of all your genius
and the source of all your wealth
won’t you tell me how you sleep at night?
how are you living with yourself?

visionary man…

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Letzte Vorbereitungen

Weil alles andere irgendwie nicht normal für Botany Bay wäre, haben wir natürlich auch am Tag vor der Veröffentlichung noch mal an “Visionary Man” herumgedoktort :-) Und davon gibt’s dieses Mal sogar ein paar Bilder…:

Zu sehen (und morgen dann: zu hören) sind meine Wenigkeit, sowie unseren neuesten “Neuzugang”, Katharina Cembik, welche die Lead Vocals auf “Visionary Man” übernommen hat.

Ich schreibe “Neuzugang” in Anführungszeichen, weil Katharina bei Botany Bay so neu gar nicht wirklich ist… ich traf sie zum ersten Mal 2011 im Chateau d´isaster, unserem Proberaum in Köln, wo sie für unsere damals geplanten Live-Auftritte Gast- und Background-Vocals hätte übernehmen sollen.

Wie wir alle wissen, kam leider alles ganz anders. Umso erfreulicher ist es, dass Katharina und ich jetzt endlich etwas zusammen auf die Beine stellen können.

Und morgen wird sie dann auch tatsächlich zum ersten Mal bei Botany Bay zu hören sein, denn…

“Visionary Man” wird morgen um 11h online gehen :-)

Alles weitere dann hier auf dem Blog. Bis dann!

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Helden

(oder: worum es gehen wird)

Gerade sieht es leider so aus, als würde die Welt aus den Fugen geraten. Die gesamtweltpolitische Situation ist so beschissen wie schon sehr lange nicht mehr, überall murksen sich die Menschen gegenseitig ab, in Europa und Amerika sind die Rechten immer mehr auf dem Vormarsch, Japan setzt wieder voll auf Atomkraft (warum auch nicht?), in der Türkei wird Erdogan mächtiger und mächtiger, und wir hier können eigentlich ganz ruhig sein, haben wir uns in Deutschland doch seit und dank der Ära Schröder ganz fix eine Gesellschaft herangezüchtet, in der “Opfer” ein Schimpfwort ist, und in der die Schwächsten mit Verachtung statt mit Mitgefühl bedacht werden. Ganz davon abgesehen haben wir einen Ex-Entwicklungshilfeminister, der Waffen in die weite Welt verhökert (der Tod ist schließlich ein Meister aus Deutschland), wir haben “Zensursula” von der Leyen (warum darf die eigentlich immer noch ein politisches Amt bekleiden?), die unbedingt Kampfdrohnen haben möchte, damit sie noch ein bisschen besser Krieg spielen kann, wir haben Mutti Merkel, die wieder und wieder gewählt wird, obwohl sie das alles zu verantworten hat… und genau jetzt höre ich mit der Aufzählung auf, bevor mir das ganz enorm große Kotzen kommt.

Aber hier ist etwas, das man bei all diesen Katastrophen nur allzu leicht übersieht: Wir haben das Glück, in einer Zeit zu leben, in der es echte Helden gibt. Menschen, die inspirieren und die sich unter großem persönlichen Risiko und vielen Entbehrungen dafür einsetzen, dass es irgendwie wieder besser wird auf dieser Welt, die gerade von diversen Personen, welche gar nie etwas zu sagen haben dürften, mit Vollgas auf die Betonmauer zugesteuert wird.

Menschen wie Edward Snowden, Chelsea Manning und Julian Assange erhalten von unseren gewählten Politikerdarstellern zwar keinerlei Anerkennung oder gar Unterstützung (schlimmer noch, sie werden verteufelt, verraten und verkauft), aber trotzdem werden sie, und eben nicht unsere gewählten Politikerdarsteller, irgendwann einmal in unseren Geschichtsbüchern stehen… falls die Menschheit noch lange genug durchhält.

Man muss aber gar nicht so weit nach oben schauen, um Helden zu entdecken. Helden gibt es überall um uns herum.

Seitdem ich letztes und dieses Jahr etliche neue Bekanntschaften im Tierschutz geschlossen habe, haben sich meine Augen dafür geöffnet, welch unglaublichem Leid Tiere hier in Europa direkt vor unserer Haustür Tag für Tag ausgesetzt sind.

Nicht nur die Straßenhunde und -katzen, die in Rumänien, Bulgarien (etc. pp.) getreten, geschlagen, angezündet, eingesammelt und in Tötungsstationen auf grausamste Art und Weise ermordet werden… nein auch die “Nutztiere”, die grausam verrecken wenn sie nicht mehr die Leistung erbringen für die sie in den Büchern stehen… die auf engstem Raum eingepfercht für Eier und Milch sorgen und nie ein lebenswertes Dasein hatten, einfach nur damit es auf irgendeinem Geschäftsabschluss gut aussieht. Ich könnte ewig so weiter machen, aber ich werde nur trauriger und trauriger.

Es gibt Menschen, unbejubelt und unerkannt, die tatsächlich einen Unterschied machen. Die hingehen und einschreiten, wenn mal wieder der Bus unterwegs ist, der unsere Mitgeschöpfe einsammelt und zu den Tötungsstationen karrt. Die ausgemergelten Kühen am Ende ihrer betriebswirtschaftlichen Rentabilität wenigstens ein Zuhause und ein würdevolles Rest-Leben geben.

Oder Menschen, die nicht den Mund halten, wenn jemand auf die Idee kommt, Faschismus sei eine “Meinung” und kein Verbrechen. Die für minimale Bezahlung in die Krisenregionen dieser Welt reisen und ihre Expertise zur Verfügung stellen… es gibt so viele Helden.

Verehrer  der segensreichen Regulierungskräfte  des Kapitalismus wollen uns,  das ist nichts Neues, selbstverständlich in eine andere Richtung erziehen. Sie bedienen sich dabei der politischen Waffe des Boulevard-Blattes, der Talk- und Casting-Shows, und die Nachricht ist eindeutig und einfach zu verstehen: Heldenhaft ist nicht, für seine Ideale einzustehen, Menschen und Tieren zu helfen, Missstände aufzudecken, Grundrechte zu verteidigen oder Nächstenliebe zu zeigen. Heldenhaft ist es in der Hauptsache, viel Geld zu haben, und somit vermeintlich erfolgreich zu sein. Die Quintessenz davon: Egal ob man schneller als andere  im Kreis fahren kann, seinen Reichtum auf dem Rücken hart arbeitender Menschen aufgebaut hat und deshalb jetzt einen auf Visionär macht, oder schlicht und einfach von Papa genug Geld geschenkt bekommen hat: Im täglichen Diskurs sind es hauptsächlich die 1%, die gehört und gesehen werden.

Zu erkennen was wirklich wichtig ist, das gelingt eigentlich erst, wenn wir uns von diesen nicht mehr ablenken lassen.

Das nächste Botany Bay Album wird, wie schon “Grounded” zuvor, eine Art Konzeptalbum werden. Nicht in dem Sinne, dass es eine zusammenhängende Geschichte erzählt… aber in dem Sinne, dass es einen eindeutigen roten Faden geben wird.

Denn es wird um all das gehen – um all die zahllosen Helden, die um uns herum ihr Werk verrichten, um die besungenen und um die unbesungenen, um diejenigen, die erst noch welche werden, um diejenigen, die noch schlafen und um jene, die aufgewacht sind.

Und vor allen Dingen darum, dass es unsere Umwelt wert ist, uns für sie einzusetzen.

Das ist natürlich auch keine neue Erkenntnis – aber eine, mit der ich mich musikalisch viel zu wenig beschäftigt habe, und ich habe das Gefühl, ich habe hier sehr viel nachzuholen.

Sollte irgendjemand davon inspiriert werden… dann soll mir das sehr, sehr recht sein.

Coming Soon

Ich sag’s mal so:

Es wird eine neue Single geben.

Und sie wird wieder mal anders klingen als alles andere vorher.

Und gesungen wird sie von einer neuen Sängerin.

Und im Background singen ich und wieder eine andere neue Sängerin.

Und das Ganze wird veröffentlicht am 18.8.2014, aus Gründen.

Und jetzt viel Spaß beim Gespannt sein :)

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Neue Musik: Ein Vorschlag!

Hallo ihr Startup-Gründer, und diejenigen, die es werden wollen!

Letzte Woche, beim Schreiben meines Artikels über die Entstehung von “The Crow Song”, ist mir eine Geschäftsidee gekommen. Und zwar ist diese Idee nicht mal wirklich neu, sondern es gab sie schon einmal, und das Ergebnis war so erfolgreich, dass es  (so zumindest meine Vermutung) mit Absicht aufgekauft und zugrunde gerichtet wurde.

Aber ich beginne von vorne: Das Problem mit neuer Musik von neuen (oder auch alten) Künstlern ohne Promo-Company, bzw. von CC-lizenzierter Musik ist ja immer noch: Man findet sie nicht.

Es gibt zwar Plattformen im Netz, wo man seine Musik zum Download zur Verfügung stellen kann (Bandcamp, Grooveshark, Soundcloud, und wie sie alle heissen…)… und es gibt Seiten wie Jamendo und Restorm, die sich das Entdecken von CC-lizenzierter Musik auf die Fahnen geschrieben haben.

Das Problem ist nur: Bandcamp & Co. stellen größtenteils einfach nur die Infrastruktur zum Hochladen, Vertreiben und Downloaden zur Verfügung. Ja, sie haben auch ein bisschen Community weil man das im Web 2.0 so haben muss, aber wirklich Neues entdeckt man dort nicht, es sei denn, man weiss ganz genau, was man sucht… und dann ist es auch nicht mehr neu.

Jamendo hingegen war zwar vor langer Zeit einmal eine sehr vielversprechende Angelegenheit, wurde aber nie weiter- sondern ausschließlich zurückentwickelt, und ist insbesondere in seiner letzten Inkarnation nur noch ein Witz. Ich meine, es ist zwar sicher ganz gut zu wissen, wo ich die neuesten House-Tracks von Professor Cliq runterladen kann (oder, wenn ich zufällig ein Foltergefängnis leite, wo ich 47.372 schlechte Kopien davon herbekomme), aber dazu braucht es nicht unbedingt eine eigene Plattform.

Und Restorm hat nie richtig funktioniert und ist jetzt pleite.

Woran sich in diesem schnelllebigen Neuland hier vermutlich kaum jemand erinnern kann: Es gab schon mal eine Plattform, auf der das Entdecken von neuer Musik und der Austausch von Künstlern untereinander und Künstlern mit ihrem Publikum enorm gut funktionierte.

Und die nannte sich garageband.com (der Link geht inzwischen zu Apple, also spart euch einen Besuch dort).

Zu seinen Glanzzeiten warb garageband.com mit Sir George Martin und anderen Producer-Grössen… und zwar, weil die Idee einfach wirklich verdammt gut und revolutionär war, und überdies auch noch funktionierte.

Sir George Martin versprach nicht zu viel. Das war vermutlich auch der Grund, warum garageband gehen musste.

Sir George Martin versprach nicht zu viel. Das war vermutlich auch der Grund, warum garageband.com gehen musste.

Die Idee war die folgende: Bands und Solokünstler können ihre Musik auf garageband.com hochladen und von anderen Personen besprechen lassen. Jeweils 20 Besprechungen erkaufen einem das Recht, selbst einen Song hochzuladen und besprechen zu lassen (alternativ dazu konnte man auch einfach was zahlen).

Zum Besprechen konnte man zunächst die Genres angeben, in denen man gerne Rezensent sein wollte. Man bekam dann per Zufallsprinzip verschiedene Songs vorgespielt (anonymisiert, so dass man erstmal nicht wusste, worum es sich handelt… und die man erst nach drei Vierteln ihrer Laufzeit überspringen konnte… so wurde sicher gestellt, dass man sich mit den Songs wirklich beschäftigt) und musste dann Sterne in verschiedenen Kategorien vergeben, sowie eine Freitext-Rezension mit mindestens x Wörtern schreiben.

Und damit die Besprechungen ein hohes Niveau hielten und sich auch wirklich mit den Songs beschäftigten, wurden ihre Qualität wiederum auch per Zufall von den Usern bewertet.

Das Ganze war ein verdammt ausgeklügeltes System, das verdammt gut funktionierte. Es funktionierte so gut, dass es im Jahre 2007 von myspace/iLike (kennt die noch jemand?) gekauft und direkt danach sterben gelassen wurde.

Was lief also falsch bei GarageBand?

Gar nichts.

Man ließ sich nur von den falschen Leuten kaufen, aus welchem Grund auch immer.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen: Ich erlebte nie wieder so viel Austausch mit Musikern und Nichtmusikern im Internet, wie damals zu den Zeiten von garageband.com. Und ich lernte nie wieder im Internet so viel interessante und neue Musik kennen. Und insbesondere Jamendo erscheint im direkten Vergleich mit garageband.com nur noch lächerlicher als es eh schon ist.

Es gab dort einfach alles. Eine lebendige Szene, eine lebendige Diskussionskultur, und grenzenloses Entdecken.

Tja, und das ist mein Vorschlag: Ein GarageBand-Klon, ebenso auf Nichtmusiker und Community zugeschnitten, wie auf Musiker und deren Austausch untereinander.

Klar, es wird von den Clowns bei Vox kein Geld für diese Idee geben, und es werden erstmal sehr viele Stimmen laut werden, welche die Sinnhaftigkeit der Unternehmung in Frage stellen werden (“es gibt doch schon so viel Musik, wer soll das hören?”, “aber Spotify ist doch viel cooler und dort ist auch Justin Bieber”, und so weiter und so fort…)

Aber wenn es klappt, dann wird in ein paar Jahren Facebook (oder welche Plattform bis dahin auch immer in den Diensten der Musikindustrie steht) anklopfen und den Laden unbedingt kaufen wollen.

Und wäre es nicht total genial, dann einfach “Nö” zu sagen?

Also, wer hat Interesse? Ich würde investieren. Und wir würden vermutlich auch noch andere finden, die das tun würden…

Ein Poll, ein Poll!

Wow!

Anscheinend kam “Ein Song und seine Geschichte” gar nicht so schlecht an.

Zwar gab’s leider kein Feedback hier (und auf Facebook mal eh nicht), aber dafür gab’s ein bisschen was auf Diaspora, und die Zugriffszahlen auf das Blog sagen mir, dass die Geschichte über 300 mal gelesen wurde. Very nice, sirs and madams :) Normalerweise habe ich ein Zehntel dieser Zugriffszahlen, und zwar an einem guten Tag.

Ich freu mich also. Nur das mit den Kommentaren müssen wir anscheinend wieder üben. Und zwar folgendermaßen:

Weil der letzte Artikel über die Entstehung eines Songs so gut angekommen ist, werde ich sehr gerne noch einen schreiben. Ich habe nur keine Ahnung, über welchen Song. Das dürft ihr, die Leser dieser Seiten, entscheiden. Einfach den Namen eines Songs über den ihr mehr erfahren wollt unter diesen Artikel als Kommentar schreiben. Derjenige, der am meisten genannt ist, wird von mir schön lang und breit auseinander genommen, gerne auch wieder mit Bildern wenn ich welche habe :)

Oh, und als kleinen Dank bekommen diejenigen, die den Song genannt haben, den ich im Endeffekt besprechen werde, etwas zu hören, was sonst noch niemand kennt.

 

Falls nichts mehrfach genannt wird oder mehreres in der gleichen Anzahl mehrfach genannt wird, entscheidet das Los.

Und falls niemand mitmacht, passiert halt nichts.

“Einsendeschluss” ist der 11.7.2014. Ich bin mal gespannt… :-) Hoffentlich sucht ihr euch was raus, wozu ich auch einigermaßen was schreiben kann…

P.S.: Falls ihr euch nicht entscheiden könnt oder keine Ahnung habt was es alles gibt oder wovon ich überhaupt rede: Hier kann man weiterhin alles hören, runterladen, kopieren und weiterverteilen ohne dass Moses Pelham die Cops auf euch hetzt.

Discography: Fixed! :)

Es freut mich ausserordentlich, mitteilen zu können, dass der “Musik“-Link oben in der Navigationsleiste wieder funktioniert, und somit all unsere Werke aus den letzten 7 Jahren wieder ganz leicht erreichbar und herunterladbar sind.

Viel Spaß damit!

P.S.: Da ich weiss, dass das für einige ein Klick zu viel sein wird, hier auch noch mal alles direkt gleich hier:

2014

2011

2010

2009

2007

Schon erstaunlich, was in 7 Jahren so passieren kann…

P.P.S.: Für die Leute, die von Facebook kommen: Ja, ich weiss, ‘tschuldigung, auf facebook kann man sowas nicht einfach so posten. Deshalb, stellt euch einfach vor, ich hätte darüber geschrieben: “DIESER MUSIKER VERSCHENKTE SIEBEN JAHRE LANG SEINE MUSIK IM INTERNET. DOCH WAS DANN PASSIERTE, DAS WAR UNGLAUBLICH!!!”

B

Hätte, wäre, B

Nur der Vollständigkeit halber, und weil ich es noch nicht oft genug (und hier noch gar nicht) gewürdigt und erwähnt habe:

Das unvollendete Album der letzten Besetzung hätte “B” geheißen. Ihr versteht vielleicht, so wie in “be” (sein). Bzw. so wie in Botany Bay ;-)

Und das Booklet-Artwork wäre von ElektrollArt gewesen.

Und das Front-Cover hätte so ausgesehen (cc-by, das ganze wäre in einer sechsseitigen Papphülle gewesen, plus Booklet) :

B

B

P.S.: Was die Zukunft angeht: Natürlich wird es nicht ganz so wie ursprünglich angedacht. Wie könnte es anders sein ;-) Zum Beispiel wird alles doch wieder ein bisschen größer und mehr Leute als anfangs geplant.

Hach ja.

Demnächst mehr.

Ich glaube, ich mache hier einfach keine Ankündigungen mehr, bis das, was ich ankündige, schon längst zu 101%ig sicher im Kasten ist

;-)

State Of The Union

Ich dachte, ich schreib mal kurz ein bisschen was darüber, wie es aussieht. Das hab ich zum letzten Mal in der Form glaub ich irgendwann im Jahre 2006 gemacht… aber warum sollte man alte Traditionen nicht wieder aufleben lassen? :)

Es freut mich also sehr, mitteilen zu können, dass wir gerade an insgesamt sieben ganz fantastischen und vollkommen neuen Songs herumwerkeln.

Einen davon, “All Good Things” habe ich einem überaus (Diaspora*) bzw. überhaupt nicht (Facebook) interessierten Publikum bereits vor knapp zwei Monaten vorgestellt. Dieses Blog befand sich damals noch im Dornröschenschlaf, und deshalb ist es um so wichtiger, die Vorstellung hier endlich mal nachzuholen.

Also, liebe Leute, für alle die es noch nicht kennen, das hier ist “All Good Things”. Noch nicht die fertige, sondern eine Demo-Version davon, aber es zeigt schon sehr schön, wo die neue Reise hingehen wird:

Die restlichen Lieder, an denen wir gerade arbeiten, tragen die vorläufigen Titel

  • Atlas
  • Visionary Man
  • Kim Went Shopping
  • Humankind
  • Summer Hit
  • Listen

…wobei sie von oben nach unten “mehr fertig” sind. Will heissen, von Atlas gibt’s schon die ersten durchaus anhörbaren Demos, und zu “Listen” ein bisschen Musik und gerade mal die Idee, worum es im Text gehen soll.

Aber es wird.

Was genau es wird, das kann ich noch nicht sagen, aber ich kann schon verraten, dass es wesentlich gesellschaftskritischer und politischer werden wird, als alles was wir voher jemals gemacht haben… und dabei doch so persönlich, dass es sich nicht so anfühlen wird, als würden wir die ganze Zeit mit dem erhobenen Zeigefinger daher kommen.

Tja, ich kann noch nichts genaues versprechen, aber wenn es nach mir geht und die Zeit es zulässt, dann wird es im Herbst eine erste EP der “neuen” Botany Bay geben. Und dann müssen wir mal schauen, wie es weiter geht… ein Album wäre sicher eine schöne Sache, aber wir machen uns jetzt erstmal keinen Stress damit (Nadine, Du kriegst jetzt wohl einen Euro von mir ;-)), allzu weit in die Zukunft blicken zu wollen.

Bis dahin:

run to the river
flowing to the sea

…und viel Spaß dabei.

As they ride with the tide…

Nach eurem überwältigenden Feedback konnte ich gestern abend gar nicht anders, als mich gleich mal hinzusetzen, alle alten Festplatten mit den Sessions der letzten 4 Jahre darauf anzuschließen und zu schauen (bzw. zu hören), was sich tun lässt.

Es freut mich, berichten zu können, dass es wird. Es braucht noch ein paar Tage, aber es wird.

Insgesamt sind es 14 Songs und Instrumentals, die auf den Sampler kommen werden. Die ersten davon sind vor Ewigkeiten auf unserem legendären Songwriting-Camp in Dornum entstanden, der letzte mit Ach und Krach letztes Jahr.

Ich muss zugeben, ich habe bei all dem Chaos der letzten Jahre den Überblick darüber verloren, was davon wir wann und an welcher Stelle veröffentlicht oder geteast haben; gut möglich, dass Einiges davon noch nie zuvor das Licht der Welt erblickt hat. Weiss nicht. Ehrlich nicht. Auf jeden Fall ist es alles, was mir verwertbar erscheint. Es gibt zwar noch wesentlich mehr Material, welches in seiner Summe das nächste Album hätte werden sollen, aber das ist alles nicht fertig, und der Rest der Geschichte ist ja bekannt.

Auf jeden Fall wird es auch einen schönen Titel und ein schönes Cover für die ganze Angelegenheit geben, nämlich dieses hier:

InBetweenYears

 

Wobei ich die Phrase “In Between Years“, wie auch die Überschrift zu diesem Posting, einem Depeche-Mode-Song entnommen habe, nämlich “Clean”. Den habe ich kürzlich mal wieder gehört, und er erschien mir passend ;-)

Wie gesagt, ein paar Tage noch, aber ich werde mich beeilen.

Denn  so sehr diese Musik gehört werden will und es verdient hat, so seltsam fühlt es sich für mich an, das jetzt alles doch noch mal anzufassen; das ist wie wenn man versucht, seine Freiheit wieder zu gewinnen um etwas Neues anfangen zu können, gleichzeitig aber doch irgendwie Sex mit der Ex hat… also werde ich schauen, dass ich das schnell hinter mich kriege…

Mehr demnächst an dieser Stelle.

Another One Bites The Dust

Tja, sieht wohl so aus, als sei restorm.com (wo all unsere Werke zuletzt hauptsächlich gehostet waren) wie so viele gute Ideen den Bach runtergegangen.

Das ist auch der Grund, warum all unsere Songs hier auf unserer eigenen Page nicht mehr verfügbar sind… die Player und Links gingen zu restorm.com, und das gibt’s nicht mehr.

Auf bandcamp sind unsere etwas älteren Produktionen allerdings auch gehostet; also werde ich wohl demnächst mal das “Musik”-Feature auf Bandcamp umbiegen.

Dort fehlen allerdings die “neueren” Songs.

Ich überlege gerade, ob ich mir, wenn ich hier eh alles noch mal anfassen darf, auch gleich noch die Mühe mache, all die Lieder (plus 1-2 ungehörte), die in den letzten drei Jahren auf Soundcloud, Restorm, Jamendo und Bandcamp verteilt veröffentlicht wurden, einfach mal zusammenzusuchen und auf Bandcamp als Sampler zu veröffentlichen.

In Anbetracht der Tatsache, dass die letzte Botany-Bay-Inkarnation jetzt ebenfalls Geschichte ist, wäre das ein ganz netter und passender Schlussstrich, denke ich. Allerdings wäre es auch ein bisschen Arbeit für mich, und eigentlich verbringe ich meine Zeit gerade auch sehr gerne damit, neue Sachen zu machen.

Und deshalb weiss ich nicht so recht… und mache mir hiermit die Entscheidung einfach ;-) Wenn dieses Posting über 10 positive Antworten kriegt, dann wird es gemacht, ansonsten nicht.

Na, wie sieht’s aus? ;-)

Update: Jahaaaa, ihr habt gewonnen, ich gebe mich geschlagen. :) :) :) Krass, wahnsinn, hätte nicht gedacht, dass das so schnell geht und hatte ehrlich auch meine Zweifel, dass es überhaupt geht :)  Auf jeden Fall: Wow! Gebt mir ein paar Tage Zeit… es wird was kommen :)

Just your ears, and just your eyes.